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Kwi-Ja Kim


kim

Kwi-Ja Kim studierte Europäische Ethnologie an der Universität Augsburg. Inzwischen leitet sie den  Bereich International Business Development bei der Erwin Müller Versandhaus GmbH. In ihrer Freizeit reist sie gerne in ferne Länder.

Kim stammt aus Chinjiu in Südkorea und bereiste schon früh die Welt, mittlerweile hat sie 30 Länder als Backpackerin besucht. Im Zuge ihrer Reisen absolvierte sie 1997 einen Englischkurs am Hawthorne Institute of Education an der Melbourne University in Australien, bevor sie ihr Studium in English Education an der Hankuk University of Foreigen Studies in Seoul, Südkorea, erfolgreich abschloss. Danach kam sie nach Augsburg und beendete 2006 sehr erfolgreich ihr Magisterstudium in den Fächern Europäische Ethnologie, Amerikanistik und Psychologie. Parallel zu ihrem Studium engagierte sich Kim in vielen Ländern in den Bereichen Kultur, Tier- und Umweltschutz, Gleichberechtigung sowie internationaler Vernetzung.

So absolvierte sie schon 1998 ein Volontariat in einem offiziellen Auffangzentrum für beschlagnahmte Wildkatzen in Costa Rica. Während ihrer Studienzeit in Südkorea war sie sowohl Redakteurin der dortigen Studierendenzeitung als auch Vorsitzende des Gender-Studies-Club. In Deutschland engagierte sich Kim in einer Arbeitsgruppe für das Leitbild einer nachhaltigen Zukunft und nahm an einer Sommerschule zum Thema “Kommunikation-Dialog-Friedensarbeit: Nachhaltige Perspektiven für Israel/Palästina“ in Augsburg teil.

An der Universität Augsburg rückte für Kim immer mehr die internationale Vernetzung in den Vordergrund. Als Tutorin im Fach Europäische Ethnologie half sie lange Zeit ausländischen Studierenden bei ihrem Studienbeginn in Deutschland. Ebenso organisierte und präsentierte sie einen “Korea-Abend” in Zusammenarbeit mit dem Auslandsamt und stellte deutschen und internationalen Studierenden die koreanische Kultur vor. Für ihr umfangreiches und vielfältiges Engagement wurde sie 2005 an der Universität Augsburg mit dem DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studentinnen und Studenten an deutschen Hochschulen gewürdigt.

Für das Thema der interkulturellen Kommunikation wurde Kim vor allem durch ihre Reisen sensibilisiert: “Die Reiseerfahrungen waren ein Schlüsselerlebnis, um mich selbst und die Welt entdecken zu können. Durch die Konfrontation mit fremden Situationen und verschiedenen Kulturen gewann ich an persönlicher Erfahrung und lernte, mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zu kommunizieren. Diese Kommunikationsfähigkeiten spielten auch eine wichtige Rolle für mein Studium und mein Berufsleben in Deutschland.”