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Ersamus+ Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken (STT)


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Allgemeines zum Programm

Erasmus+ ermöglicht Fort- und Wei­ter­bil­dungs­maßnah­men von Hoch­schul­per­sonal in Pro­gramm­ländern zum Aus­bau der In­ter­nationalisierung.

Zu Fort- und Weiterbildungszwecken darf Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an eine aufnehmende Hochschule mit ECHE oder eine sonstige in einem anderen Programmland ansässige Einrichtung, die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist, gefördert werden.

Die Auslandsaufenthalte dauern mindestens zwei Tage und höchstens zwei Monate.

Mit STT kann Hochschulpersonal aus allen Bereichen gefördert werden. Beispiele:

  • Allgemeine & technische Verwaltung
  • Bibliothek
  • Fachbereiche
  • Fakultäten
  • Finanzen
  • International Office
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Studierendenberatung
  • Technologie & Transfer
  • Weiterbildung

Weiterbildungsformate (Beispiele)

  • Hospitationen
  • Job Shadowing
  • Studienbesuche
  • Teilnahme an Workshops und Seminaren
  • Teilnahme an Sprachkursen

 


 

Fragen und Antworten zur Programmdurchführung

Wie hoch ist die Förderung?
Was ist ein Zero Grant?
Wie wird die Förderung beantragt?
Welche Unterlagen sind erforderlich?
Hinweise zum Versicherungsschutz
Links

 


 

Wie hoch ist die Förderung?

Der Erasmus+ Mobilitätszuschuss beinhaltet die Fahrt- und Aufenthaltskosten, welche von Seiten der EU KOM / NA DAAD als Stückkosten bezuschusst werden. Die Berechnung der Stückkosten für die Fahrt erfolgt mit Hilfe des Distance Calculator (s. Links). Abfahrtsort ist immer der jeweilige Dienstort (Augsburg). Die Höhe der Förderung wird im Grant Agreement vereinbart.

Einfache Entfernung
gemäß Distance Calculator

Betrag (Stückkosten) pro Teilnehmer
(= Hin- und Rückfahrt) 

10 - 99 km 

20,00 EUR 

100 - 499 km 

180,00 EUR 

500 - 1.999 km 

275,00 EUR

2.000 - 2.999 km 

360,00 EUR 

3.000 - 3.999 km 

530,00 EUR 

4.000 - 7.999 km 

820,00 EUR 

8.000 km und mehr 

1.300,00 EUR 

Achtung: Die oben genannten Pauschalen gelten bereits für Hin- und Rückreise!

Die finanzielle Förderung von Erasmus-Mobilitäten zu Unterrichtszwecken oder zur Fort- und Weiterbildung orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“). Es gelten einheitliche Tagessätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen.

Aus dem Mobilitätsprogramm der Person muss hervorgehen, dass an den zu fördernden Tagen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Mobilitätsmaßnahme stattgefunden haben. Maßgeblich ist ein Nachweis durch eine am Ende des Aufenthalts ausgestellte Bestätigung der Gastuniversität mit Anfangs-und Enddatum des Aufenthalts (Dienstgeschäfts) inklusive der geleisteten Stundenzahl. Die Mindestdauer beträgt 2 Arbeitstage. Reisetage zählen nicht zur Aufenthaltsdauer dazu, es sei denn, an ihnen wurde auch gearbeitet (muss aus der Aufenthaltsbestätigung so hervorgehen). 

Ab dem Projektjahr 2014 gelten für Deutschland folgende feste Tagessätze für vier Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag, vom 15. bis 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70 % der genannten Tagessätze:

Zielland

Stückkosten je Tag pro Teilnehmer (ohne Reisetag) 100%

Dänemark, Irland, Niederlande, Schweden, Vereinigtes Königreich

160,00 EUR

Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Zypern

140,00 EUR

Deutschland, Lettland, Malta, Mazedonien, Portugal, Slowakei, Spanien

120,00 EUR

Estland, Kroatien, Litauen, Slowenien

100,00 EUR 

Das zur Verfügung stehende Budget wird den erwarteten Bedarf an Mobilitätsmitteln nicht decken, so dass die Aufenthalte nicht in vollem Umfang gefördert werden können. Darüber hinaus beantragte Tage werden als Zero Grant Tage vereinbart, so dass im Falle zusätzlicher Mittelzuweisung oder Rückflüssen nicht genutzter Mittel nachträgliche Förderungen möglich sind.

 


 

Was ist ein Zero Grant?

Zero Grants sind Tage, die zwar zur Mobilität gehören, für die jedoch keine Fördermittel ausbezahlt werden (können).

Beispiel: Sie beantragen Fördermittel für 5 Tage Lehraufenthalt, erhalten jedoch nur Mittel für 4 Tage (siehe oben). Im Grant Agreement wird dann 1 Zero Grant Tag vereinbart. Sollte die Universität Augsburg zusätzliche Mittel erhalten bzw. gebundene Mittel wieder frei werden, können diese Zero Grant Tage nachträglich (je nach Budget ggf. nur teilweise) gefördert werden.

 


 

Wie wird die Förderung beantragt?

Die Antragstellung für Mobilitäten im Akademischen Jahr 2014/2015 ist ab sofort möglich. Bitte wenden Sie sich an das:

Akademische Auslandsamt, Silvia Reissner-Jenne, Gebäude M, Raum 239, Tel:598-5870, Fax 598-5875
Mail:silvia.reissner-jenne@aaa.uni-augsburg.de

Ausgewählte Personen erhalten eine Förderzusage, die im Grant Agreement festgehalten wird. Zusätzlich ist eine Mobilitätsvereinbarung abzuschließen. Formulare und entsprechende Vorgehenshinweise erhalten Sie jeweils per E-Mail.

Um eine zeitnahe Bearbeitung zu gewährleisten, bitten wir Sie, alle Unterlagen und Belege im Zusammenhang mit Erasmus+ Mobilitäten immer direkt an das AAA zu schicken.

Die Auszahlung der Förderung wie im individuellen Grant Agreement vereinbart, erfolgt künftig über das AAA und nicht wie bisher über die Reisekostenstelle.

 


 

Welche Unterlagen sind erforderlich?

a) Vereinbarung/ Grant Agreement  - im ORIGINAL (wird vom AAA erstellt)

b) Mobilitätsvereinbarung (vom AAA erstellt)

c) Dienstreiseantrag

d) Aufenthaltsbestätigung der Gasteinrichtung - im ORIGINAL

e) Teilnahme an der EU-Survey-Onlineumfrage (Aufforderung erfolgt per E-Mail)

 


 

Hinweise zum Versicherungsschutz

Mit einem Erasmus+ Mobilitätszuschuss ist keinerlei Versicherungsschutz verbunden. Weder die EU KOM, die NA DAAD noch die Universität Augsburg haften für Schäden, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigung von Sachen im Zusammenhang mit Erasmus+ Auslandsaufenthalten entstehen.


Mit dem Grant Agreement verpflichten sich die Geförderten, selbst für folgenden Versicherungsschutz zu sorgen:

o   Ggf. Reiseversicherung

o   Haftpflichtversicherung (ggf. Berufs- und Privathaftpflicht)

o   Versicherung für Unfälle (im Rahmen von Dienstreisen sind die Teilnehmer unfallversichert) und schwere Erkrankungen (einschließlich Voll- oder Teilarbeitsunfähigkeit)

o   Risikolebensversicherung (einschließlich Rückführung aus dem Ausland)

Darüber hinaus sollten Teilnehmer im Besitz einer europäischen Krankenversicherungskarte sein. Es besteht die Möglichkeit, in die Gruppenversicherung des DAAD (s. Links) aufgenommen zu werden, die einen umfassenden Versicherungsschutz bietet.

  • Aufenthalt auf der Basis eines abgestimmten Programms
  • Fachlicher Austausch und neue Perspektiven
  • Stärkung der eigenen Kompetenzen
  • Ausbau und Vertiefung von Netzwerken

 


 

Links